Dienststatus aus Tokio
Alle 10 Minuten misst unser Server in Tokio jeden Dienst so, wie es dein Browser tut: eine Anfrage zum Verbinden, dann ein paar gemessene über dieselbe Verbindung. Das sind die Zahlen dieses Servers, nicht deine: Vergleich sie mit deinem eigenen Test, dann siehst du, ob ein langsamer Dienst für alle langsam ist oder nur auf deinem Weg. Auf der Startseite zeigt die feine Markierung auf jeder Bahn den 24-Stunden-Median dieses Servers.
Was ist die Ausgangs-IP?
Das ist die Adresse, die Websites sehen, wenn du sie besuchst. Zu Hause gehört sie meist deinem Internetanbieter. Mit VPN, Proxy, Firmennetz oder iCloud Privat-Relay gehört sie dem, der deinen Verkehr weiterleitet, und der kann in einer anderen Stadt oder einem anderen Land sitzen. Sie bestimmt auch, zu welchem Server ein Dienst dich schickt, und damit dein Tempo.
Warum sehe ich einen direkten und einen Proxy-Ausgang?
Weil viele Proxys und VPNs Split-Routing nutzen, also den Weg je nach Website wählen: Manche Seiten laufen direkt, der Rest über den Proxy. Eine einzelne IP-Prüfung sieht nur ihren eigenen Weg. Deshalb fragen wir mehrere gleichzeitig (1ms.dog, eine Seite in Festlandchina, Cloudflare, ip.sb, ipinfo.io, nur IPv4, nur IPv6, WebRTC über UDP), fassen nach Netz zusammen und markieren jeden Ausgang als direkt oder Proxy. Antworten Dienste, die in deinem Land sonst gesperrt sind, zeigen wir dir einen Ausgang, den keine Prüfung sah.
Wie wird die Latenz gemessen?
Dein Browser baut zu jedem Dienst eine echte HTTPS-Verbindung auf. Die erste Anfrage dient nur dem Verbindungsaufbau (DNS-Abfrage, TCP- und TLS-Handshake); sie wird getrennt angezeigt und nicht mitgezählt. Danach laufen über dieselbe Verbindung einige gemessene Anfragen, und wir zeigen den Median. Das ist der Weg von deinem Gerät zum nächsten Server und zurück, über WLAN, Anbieter und einen eventuellen Proxy: genau die Verzögerung, die deine Apps spüren.
Warum weicht das vom Ping ab?
Ping nutzt ICMP, das Browser nicht senden können, und viele Netze behandeln ICMP anders als normalen Verkehr. Ein guter Ping heißt also nicht immer, dass Apps schnell sind. Die HTTPS-Messung nimmt denselben Weg wie deine Apps. Die Werte liegen meist ein paar Millisekunden über dem Ping, weil der Server eine Anfrage beantworten muss.
Was bedeuten die Hunde-Tempos?
Blitz ≤ 30 ms: etwa dieselbe Stadt. Sprint ≤ 80 ms: dieselbe Region. Trab ≤ 150 ms: reicht für fast alles. Spaziergang ≤ 300 ms: in Spielen und Anrufen spürbar. Nickerchen > 300 ms: weit weg oder eine überlastete Strecke. Nicht zurück: keine Verbindung innerhalb von 5 Sekunden, der Dienst ist von hier also nicht erreichbar. Unter 2 ms erscheint der legendäre 1ms-Hund.
Werden meine Daten irgendwohin geschickt?
Deine Ergebnisse werden nicht an uns geschickt. Die Latenz-Anfragen gehen direkt von deinem Browser zu den gemessenen Diensten. Um deine Ausgangs-IP zu finden, fragt dein Browser 1ms.dog und einige öffentliche IP-Abfragedienste. Die sehen dabei deine IP, denn genau so funktioniert eine IP-Prüfung. Dein letztes Ergebnis bleibt in diesem Browser, um Änderungen zu zeigen. Ein Ergebnis verlässt deinen Browser nur, wenn du es teilst oder ein Problem meldest. Ein geteilter Link enthält Land und Messwerte, Stadt und Netz nur, wenn du das Kästchen ankreuzt, und nie IP-Adressen. Auf 1ms.dog wird der Link gekürzt und ein Bild des Ergebnisses für die Linkvorschau in Messengern gespeichert. Nach einem vollständigen Test tauscht dein Browser außerdem ein paar winzige Nachrichten mit dem Server von 1ms.dog in Tokio aus, um die Antwortzeit dorthin zu messen; dieser Server speichert keine Protokolle.